Konzept

Das Glück geistiger Freiheit ist möglich. Die Voraussetzung hierzu ist eine kontinuierliche Übung unter Berücksichtigung der Faktoren, die unser Alltagsleben heute bestimmen

Wie kann die buddhistische Praxis im Alltag greifen? Welche Möglichkeiten und Hindernisse sind zu bedenken? Welche Lehranweisungen eignen sich für dieses Praxisfeld? Das waren die Fragen, die ich dem Entwurf zu einem Konzeptes zur buddhistischen Alltagspraxis zugrunde legte. Aus der traditionellen Praxis in meinen Retreats war ein Bedürfnis nach spiriuteller Begleitung, Inspiration und Unterstützung im Alltag entstanden.

Der Unterschied von Alltagpraxis zu der in einem Kloster oder Retreat liegt auf der Hand. Im Alltag handeln und kommunizieren wir – im Retreat schweigen wir und sitzen, von Verpflichtungen enthoben, alleine auf dem Kissen.

Im Jahr 1999 entwickelte ich das Konzept der buddhistischen Stadt-Praxis in Hamburg und begann mit der ersten Gruppe zu praktizieren.

Seitdem haben viele hundert Menschen an diesem Angebot teilgenommen und es entstand in der Folge das Buddhistischen Zentrum Liebe-Kraft-Weisheit. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer blieben über ihre kontuniuerliche Praxis den Gruppen verbunden, um den buddhistischen Weg in den Alltag zu integrieren. Das Bedürfnis ist, dabei nicht alleine, sondern im Austausch mit anderen Praktizierenden zu sein und Anweisung zur Weiterführung und Vertiefung zu bekommen. Zentral sind die Übungsaufgaben für den Alltag, die an jedem Treffen mit nach Hause gegeben werden.

Die Abende selbst sind konzeptionell und methodisch eine Verbindung von Belehrung, Interaktion, gemeinsamer Meditation und Reflexion.

Die Einführung bietet einen fundierten Einstieg in die buddhistische Meditations- und Achtsamkeitspraxis basierend auf moderne Strömungen des Theravada-Buddhismus. Die Antworten der buddhistischen Lehre, nach dem Erleben von Zufriedenheit und Verbundenheit und der Einsicht in die Ursache von Leiden, wird auf den Alltag bezogen.

Es werden Methoden vermittelt, die zu Klarheit  und zu innerem Frieden führen und zudem zur Stressbewältigung im Alltag führen. Auch für diejenigen, die bereits längere Zeit meditieren, ist diese Einführung hilfreich und kann den eigenen spirituellen Weg neu beleben und inspirieren.

Diese Praxis setzt sich kontinuierlich in weiterführenden und vertiefenden Angeboten fort.

Die Stadt-Praxis findet im Frühjahr und Herbst/Winter an 5 oder 6 Abenden und einem oder zwei ganzen Meditationstag/en, verteilt über 3 - 4 Monate statt. Voraussetzung zur Teilnahme ist die Bereitschaft, an 6 Tagen in der Woche mind. 20 Min. zu meditieren und die Übungen durchzuführen, die sich jeweils auf die aktuellen Themen beziehen.

In folgenden Städten wird das Konzept Stadt-Praxis durchgeführt:

Hamburg (Buddhistisches Stadt-Zentrum Hamburg)

Berlin (Solveig Herrnleben-Kurz)

Bielefeld (Irene Below, Gabriele Sonnenberg)

Bremen (Andrea Kuppe)

Bruchhausen-Vilsen (Margrit Lehmann)

Kempen (Isabell Birgelen)

Köln(Eva Stegemann, Elke Böttcher)

München (Barbara Luderer)

Oldenburg (Renate Niemann)

Stuttgart (Elfi Schmitt)

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