Mentoring

Was ist Mentoring?

Im Mentoring unterstützen erfahrene Meditierende AnfängerInnen und geübte Meditierende in ihrer Meditations- und Alltagspraxis.

Wie ist das Mentoring entstanden?

Das Mentoring - zur Unterstützung und Verankerung der Meditationspraxis in den Alltag - war eine Idee unserer Lehrerin Sylvia Kolk. Ihr ist es, im Rahmen ihrer Tätigkeit als Dhammalehrerin, ein großes Anliegen, gut funktionierende Konzepte zur Alltags-Praxis zu entwickeln. 

Mentoring als Dhammapraxis

Da sich die Meditations- und Achtsamkeitspraxis im Alltag häufig nach einem Retreat schnell verflüchtigt, bietet das Mentoring Unterstützung und Begleitung an. Um sanfte Beharrlichkeit zu kultivieren, kann regelmäßiges Mentoring außerordentlich hilfreich sein. Mentoring bringt Kontinuität in die Übung. Fragen, die entstehen, können bearbeitet und Erfahrungen eingeordnet werden. Ermutigung hilft, immer wieder neu zu beginnen und dran zu bleiben.

Diesem Ansatz des Mentorings liegt darüber hinaus die Überzeugung zugrunde, dass beide Gruppen (Mentorinnen und Mentees) sich gegenseitig inspirieren und voneinander lernen können. Die Mentees bekommen die Möglichkeit, ihre buddhistische Praxis zu stabilisieren, schwierige Phasen rechtzeitig zu reflektieren, Ermutigung zu erfahren und Fragen stellen zu können. Die Mentorinnen haben die Chance, ihr Dhamma- und Erfahrungswissen neu zu reflektieren und zu festigen. Verbundenheit und gegenseitige Bedingtheit werden erfahrbar.

Für wen ist das Angebot gedacht?

Dieses Mentoring-Angebot richtet sich an Menschen, die eine Einführung in die Meditations- und Achtsamkeitspraxis durch Sylvia Kolk oder eine/n andere/n von der Erw. Ayya Khema autorisierte/n Meditationslehrer/in erhalten haben und entschlossen sind, diesen spirituellen Weg weiter zu gehen.

Kommunikation und Kontakt

Falls du Interesse hast und eine gewisse Zeit begleitet werden möchtest, kannst du dich bei einer bzw. einem der unten vorgestellten Mentor_innen melden. Beim ersten Kontakt werden die Inhalte des Mentorings und die Form des Kontaktes vereinbart. Je nach deinen Bedürfnissen und Möglichkeiten richten sich die Häufigkeit des Kontaktes und die Inhalte des Mentorings aus.

Inhalte können beispielsweise sein, - Austausch zu einem konkreten Meditationsthema, - klare Absprachen über die konkrete formale Meditationspraxis (Häufigkeit, Länge, Methode), - Austausch über die Meditationserfahrungen, - praktische Anregungen und Übungen für die tägliche Achtsamkeitspraxis.

Dazu gehören die Absprachen über den Zeitraum der Begleitung (z.B. 3 Monate) und den Abständen (z.B. alle 2 Wochen). Der Kontakt geschieht über Email oder Telefon. Weitere Einzelheiten werden beim ersten Mal besprochen.

Vor allem aber geht es uns um Ermutigung, wenn die Übung abgebrochen wird und um Wertschätzung bei beharrlichem Dranbleiben, so dass die Wirkung der Praxis im Alltag erfahrbar wird.

Kosten

Für das Mentoring-Projekt erbitten wir einen Betrag von monatlich  30 - 50 € nach eigenem Ermessen.

Erfahrungen von Mentees

Hier einige Antworten von Mentees auf die Frage "Was hat dir der Austausch mit der Mentorin möglich gemacht"? :

„Du bleibst am Ball.
Sie hat mir viele Aufgaben und Anregungen gegeben.“ ( Angela B.)

„Ich hatte eine Ansprechpartnerin. Es ist hilfreich ein Gegenüber zu haben um zu reflektieren, wo man gerade steht, was mich beschäftigt … etc. das wir manchmal erst im Gespräch deutlich. Auch um Fragen zu erläutern, die sich während der Praxis ergeben.  Kleine Impulse meiner Mentorin haben mir oft sehr geholfen dran zu bleiben.“ (Rita S.)

"Als ich vor gut drei Jahren von meinem ersten Retreat nach Hause fuhr, war ich hochmotiviert, zuhause weiter zu meditieren. Jedoch brachten mir die darauffolgenden Wochen eine Enttäuschung: Die Meditation, die im Retreat zu so vielen neuen und schönen Erfahrungen geführt hatte, „funktionierte“ zuhause überhaupt nicht. Das Ergebnis waren Verspannungen und Kopfschmerzen. Dann nahm ich Kontakt auf zu einer Mentoring-Frau. Der Telefontermin alle zwei Wochen motiviert mich zum regelmäßigen Sitzen.
Dank ihrer Hilfe konnte ich meine Verspannungen als verkrampfte und falsche Erwartungshaltung an die Meditation erkennen. Über mein Üben, meine Gedanken und Gefühle dazu, ohne jeden Vorbehalt sprechen zu können, ist für mich das Wichtigste an der Begleitung. Nach und nach lerne ich den Wert des kontinuierlichen Übens schätzen … auch ohne spirituelle Gipfelerlenisse … dafür mit einer neuen anfanghaften Erfahrung von Stabilität, Freude und Zufriedenheit in meinem Geist und Gemüt.“ (Anke S.)

„Ein Austausch mit  einer erfahrenen Meditierenden tut gut; gerade auch in Momenten des Zweifels. Das Mentoring hilft über Zeiten von wenig Meditation wieder rein zu kommen, dran zu bleiben.“ (Heike B.)

"Die Unterstützung durch meine Mentorin hat mir im letzten halben Jahr sehr geholfen, meine Meditationspraxis weiter ernsthaft zu verfolgen. Sie half mir über Zeiten der Mutlosigkeit und des Zweifels hinweg und erinnerte mich immer wieder daran, Geduld mit mir zu haben. Ich habe von ihr wertvolle Anregungen zum konkreten Sitzen bekommen und habe jetzt zu meiner Sitzweise gefunden, die mir gut tut. Ich bin sehr dankbar dafür, dass es diese Begleitung durch eine Mentorin gibt." (Anne T.)

„Der Austausch mit meiner Mentorin hat es mir ermöglicht, mehr Klarheit in meine Praxis, meine Verstrickungen und meine Emotionen zu bringen. Der Austausch hat mir geholfen, Anhaftungen besser zu durschauen und los zu lassen. Die Hinweise meiner Mentorin haben mich unterstützt, eine Regelmäßigkeit in meine Praxis zu bringen. Gut fand ich auch, dass sie sehr bestärkend war und mir dabei auch meine eigenen Hindernisse und Anteile an Verstrickungen deutlich gemacht hat.“ (Christa M.)

„- wertfreie Selbstreflexion, überprüfen der eigenen Vorgehensweise – durch gezielte Fragen sich selbst auf die ,Schliche‘ kommen – verringern das ,das-geht-nur-mir-so‘ Gefühl. (Margitta H.)

 Von wem kannst Du Dich begleiten lassen?

Wir Mentor_innen sind langjährige Schüler_innen von Sylvia Kolk, nehmen regelmäßig an Retreats teil und einige von uns sind Teilnehmerinnen in der Stadtpraxis in Hamburg. Einmal im Jahr treffen wir uns zum gegenseitigen Austausch und zur Supervision mit Sylvia Kolk. Unsere gemeinsame Basis in der buddhistischen Praxis unterstützt uns dabei, unsere individuellen Unterschiede als Bereicherung zu erleben.

Monika Barz

Monika Barz

Jahrgang 1953, seit 1998 Schülerin bei Sylvia. Die Meditation hat mein Leben verändert. Sie befähigt mich, mehr mit den Ereignissen zu gehen und nicht gegen sie. Das bewusstere Wahrnehmen meiner eigenen Gedanken lässt mein Leben täglich einfacher und unkomplizierter werden. Das erlebe ich als großes Glück. Ich nehme mindestens einmal im Jahr an einem langen Retreat bei Sylvia teil, erlebe diese Zeit häufig als regenerierend und befreiend.  In meiner Stadt gibt es eine Meditationsgruppe  in der wir uns gegenseitig in unserer Praxis unterstützen.

mobarz@web.de

Batice Gauer

Batice Gauer

1953 geboren, Sozialpädagogin und MBSR-Lehrerin. Ich lebe als Schweizerin seit vielen Jahren in Hamburg, nehme seit 13 Jahren an der Stadtpraxis teil, die ich vor allem wegen der regelmäßigen Kontakte für die tägliche Praxis als sehr unterstützend empfinde, und einmal im Jahr an einem Retreat. Mit meinen Methoden Metta, Vipassana und Samatha versuche ich täglich zu meditieren. Große Freude macht mir die Übung, den 8-fachen Pfad in meinem Alltag zu gehen. Meine große Herausforderung sind die Trägheit zu erkennen und zu überwinden, und Vertrauen zu üben.

b.gauer@freenet.de

Monika Harlos

Monika Harlos

Jahrgang 1957, ich lebe in Hamburg, habe 20 Jahre als Tischlerin gearbeitet und seit sieben Jahren berate ich arbeitslose Menschen und gebe Fortbildungen für KollegInnen. Die buddhistische Meditationspraxis mit ihren Verflechtungen in den Alltag geben mir sehr viel Lebensqualität und ich freue mich sehr am Entwicklungsprozess mit mir und anderen, wobei mir das Dhamma, die Sangha und Sylvia als Lehrerin eine große Unterstützung sind. Ich freue mich darauf, andere Menschen als Mentorin auf dem buddhistischen Meditations- und Praxisweg für eine Zeitlang zu begleiten.

M.Harlos57@t-online.de

Annette-Susanne Hecker

Annette-Susanne Hecker

Ich wohne auf dem Land, bin Dipl.-Psychologin und freiberuflich als Supervisorin und Ausbilderin im Hospizbereich und als Trauerrednerin tätig. Außerdem arbeite ich als Geschäftsführerin des Trägervereins für das Buddhistische Stadt-Zentrum Hamburg Liebe - Kraft - Weisheit. Seit 2001 Teilnahme an der Buddhistischen Stadt-Praxis bei Sylvia Kolk und ca. einmal im Jahr an einem Retreat. Meditation und Achtsamkeit sind aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken und zugleich kenne ich die Schwierigkeit, in einem trubeligen Alltag den Geist zur Ruhe zu bringen.

annettehecker@w4w.de

Annette Kersting

Annette Kersting

*1961. Ich lebe mit meiner Familie östlich von Hamburg in Aumühle. Als freiberufliche Pädagogin begleite ich in achtsamkeitsbasierter Arbeit Kinder und Erwachsene.
Auf meiner Suche nach Ganzheit und Wahrhaftigkeit finde ich in der buddhistischen Lehre und Praxis seit vielen Jahren eine Möglichkeit, einen Weg der Annahme und Integration zu gehen. Auf diesem Weg nehme ich seit 2006 an der Stadtpraxis teil und besuche regelmäßig Retreats. Ich bin in der Samathapraxis zu Hause, übe Anapanasati, Metta und die Vertiefungen. Hingabe und die Liebe zu Dukkha immer wieder zu entwickeln, sind tägliche Übungen. Dankbar für jede Unterstützung auf meinem Weg, ist es mir eine Herzensangelegenheit, diese auch weiterzugeben.

annettekersting@yahoo.de

Charlotte Keul

Charlotte Keul

Ich bin Ergotherapeutin in einer psychiatrischen Tagesklinik, eine Arbeit, die mir viel Freude macht. Mein spiritueller Weg begann mit Yoga. Meditation habe ich durch Ayya Khema gelernt,  nach ihrem Tod bin ich zu Sylvia gekommen. Meine Lieblingspraxis ist seit ein paar Jahren die Mettameditation, ich schätze sie als Möglichkeit zur Herzensbildung. Zur Zeit beschäftige ich mich mit Geduld, einer der 10 Paramitas (Spirituelle Fähigkeiten). Eng verknüpft damit sind die Wahrhaftigkeit und Selbstakzeptanz. Dabei lässt mich mein Humor immer wieder zum Gleichmut zurückkehren.

charlottekeul@web.de

Üt Manthey

Üt Manthey

Jg. 1966, Lehrerin an einer Reformschule in Hamburg.In der Arbeit mit Kindern und deren Eltern ist immer wieder mein Humor gefragt.
Im Jahr 2000 hörte ich einen Vortrag von Sylvia Kolk, der mich so inspiriert hat, dass ich seitdem voller Freude an der Stadtpraxis teilnehme.
Metta, Atembetrachtung, Gehmeditation und die Achtsamkeitspraxis helfen mir gelassener durchs Leben zu segeln, auch wenn der Wind mal stark von Vorne kommt.
Diese wunderbaren Methoden weiterzugeben ist mir eine Herzensangelegenheit.

uet.manthey@gmx.de

Renate Niemann

Renate Niemann

Jahrg. 1962, ich lebe in Sandhatten/Oldenburg, bin Dipl. Sozialarbeiterin u. MBSR-Kursleiterin nach Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn. Meine Meditationspraxis sind Vipassana und Metta. Auf dem buddhistischen Weg zu sein bedeutet für mich, achtsamer, liebevoller und friedlicher mit mir selbst zu sein und das ermöglicht mir, achtsamer, liebevoller und friedlicher in der Welt zu sein. Und natürlich empfinde ich auf diesem Weg auch viel Freude und Glück und kann täglichen Hindernissen mit zunehmender Gelassenheit begegnen. Da die Hindernisse zu richtigen Stolpersteinen werden können, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, freue ich mich, andere Menschen in ihrer Alltagpraxis begleiten zu dürfen.

renateniemann@hotmail.com

Claudia Singer

Claudia Singer

Jahrgang 57, psychologische Psychotherapeutin, seit vielen Jahren ist die buddhistische Meditationspraxis zu meinem Lebensbegleiter geworden. Konnte sich  früher Trägheit, Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit unbemerkt in meinen Leben breitmachen, wird sie heute oft durch den präsenteren Geist erkannt und mit Wohlwollen in Achtsamkeit und Willenskraft  gewandelt.. All das, was ich als wertvolle Hilfe auf meinem Pfad erfahre, möchte ich auf diesem Weg von Herzen an andere Meditierende weiter geben, Mut machen und die Freude dieses wunderbaren spirituellen Weges insbesondere in  Zeiten des Zweifelns und  Haderns unterstützen.

cl.singer@t-online.de

Paul Stammeier

Paul Stammeier

Paul Stammeier, Jg. 1952, ich lebe in Hamburg. Ich bin Soziologe und heilpraktischer Psycho-therapeut, arbeite hauptberuflich in der Sozialpsychiatrie und freiberuflich als Achtsamkeits- trainer (MBSR/MBCT/ACT), Erwachsenenbildner und Therapeut.
Seit der Mitte der 70-er Jahre sind die buddhistische Meditationspraxis (Samatha-Vipassana, Brahmaviharas, Lamrim, Lojong u.a.) und das Studium der buddhistischen Psychologie und Philosophie (Theravada, Mahayana) wesentliche und tragende Teile meines Lebens. Die Entwicklung von Sammlung und Einsicht einerseits und Wohlwollen, Mitgefühl (und Humor) andererseits helfen mir, mit mir und meiner Mitwelt in entwicklungsfördernder Resonanz zu sein. Es ist eine große Freude für mich, im Kontext des Buddhistischen Stadt-Zentrums von Sylvia Kolk Dharma-Mitreisenden bei ihrem Übungsweg unterstützend und beratend-begleitend zur Seite zu stehen.
Paul.Stammeier@t-online.de

Eva Stegemann

Eva Stegemann

Jahrgang 1938. Ich lebe in Köln und in Charlottenberg. Seit 1998 praktiziere ich bei Sylvia Kolk und mache 3 - 5 Retreats im Jahr. Dies ist möglich, weil ich mich inzwischen aus meinem Berufsleben als Journalistin zurückgezogen habe. Ich praktiziere vor allem Anapanasati und zur Zeit "Stück -für-Stück"-Meditation, aber auch Metta. Seit vergangenem Jahr habe ich auch immer wieder Meditations- und Studienzeit im Nonnenkloster Anenja Vihara im Allgäu verbracht. Die Praxis mit Sylvia Kolk als Lehrerin hat mein Leben sehr bereichert und geprägt, und ich freue mich, wenn ich anderen etwas von meinen Erfahrungen weitergeben kann.

eva.ste@web.de

Gaby Wegener

Gaby Wegener

Geb. 1954. Ich lebe mit Mann und Hund in Hamburg. Seit 2003 ist die Stadtpraxis in Hamburg Teil meines Alltags. Dazu gehören die vielen anregenden „Hausaufgaben“, die Beschäftigung mit den Lehrreden, vor allem aber der Austausch untereinander. Dadurch habe ich eine stabile Praxis entwickelt, die mich gut durch das Auf und Ab des Lebens trägt. Immer wieder neu anzufangen und sich Augenblick für Augenblick neu zu entscheiden, bleibt eine lohnende Herausforderung. Als selbstständige Beraterin und Trainerin für den Bereich Personalentwicklung erlebe ich, wie positiv sich der Weg auf meine Arbeit auswirkt. Davon möchte ich gern etwas abgeben.

gabywegener@t-online.de

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