Was geschieht in einem Meditationsseminar?

  

Meditationsseminare dienen dem Innehaltens, der Besinnung und dem Rückzug aus dem Alltag (engl. Retreat). Im Zentrum des Trainings stehen die Meditation und die Achtsamkeitspraxis. Achtsamkeit ist die gelassene und bewusste Präsenz bei allem, was wir tun. Die Übung der Achtsamkeit begleitet uns durch das gesamte Meditationsseminar. Es beginnt mit dem Aufwachen durch einen Gong und endet beim letzten wachen Moment vor dem Schlaf.

Ablauf

Die Meditationsseminare folgen einem geregelten Tagesablauf und bestehen aus folgenden Elementen:

  • Edles Schweigen während des gesamten Retreats, um ohne Ablenkung die inneren Prozesse wahrnehmen zu können. Durch das gemeinsame Schweigen in der Gruppe wird eine schützende und kraftvoll- energetische Atmosphäre geschaffen. Am letzten Seminartag wird das Schweigen in der Gruppe aufgelöst.
  • Meditations- und Achtsamkeitspraxis. Dazu gehören Sitz- und Gehmeditation sowie geleitete Meditationen. In jedem Seminar gibt es eine fundierte Einführung in die Meditationspraxis; 
  • Leichte Körperübungen, um Verspannungen auszugleichen und die Achtsamkeit in der Bewegung zu schulen;
  • Meditation in Aktion. Fester Bestandteil im Zeitplan ist eine Stunde der Mitarbeit im Haus oder Garten.
  • Vorträge über die buddhistische Lehre. Diese Vorträge sind praxisbezogen. Die Inhalte sind im Verlauf des Seminars auf das eigene Erleben zu übertragen.
  • Einzelgespräche mit der Lehrerin zur Orientierung, Ermutigung und individuellen Praxisanweisung. Auch Fragen können geklärt werden.

 

Seminarorte

Die Häuser, in denen die Retreats stattfinden, liegen so abgeschieden wie möglich. Ein Hausteam sorgt für die Verpflegung und Versorgung.

Mitbringen:

Bequeme Kleidung, warme Socken, Hausschuhe. Es wird empfohlen, möglichst auf Lektüre zu verzichten, um unmittelbar mit dem Erleben im Hier und Jetzt verbunden zu bleiben. Ein Notizbuch kann hilfreich sein, um während der Vorträge oder im Verlauf des Tages Notizen zu machen.

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